Esther Ernst
an Wänden
in Kästen
durch die Zeit
live
Kooperationen
WANN THUN, gemeinsam mit Jörg Laue, 2006
Die Installation "WANN THUN . Kartographische Projektionen" entstand auf Einladung der Internationalen Kleistgesellschaft anlässlich einer Tagung zu dem Thema "Kleists Choreographien", die im Literarischen Colloquium Berlin stattfand.

Die Installation nutzt eine topographische Zeitklammer der Biographie Heinrich von Kleists (1777 – 1811) zur Konstruktion einer transmedialen Spurensuche, oder: zur Suche nach dem Verwischen der Spuren, zu deren Chiffren die beiden titelgebenden elliptischen Seen werden. Heinrich von Kleist, der seinem Leben am Wannsee ein Ende setzte, begann seine literarische Tätigkeit während eines etwa halbjährigen Aufenthalts am Thuner See.

Einige der Resultate der künstlerischen Recherche sind in ein selbsttragendes und multifunktionales Regalsystem – ein provisorisches Archiv – eingespeist.

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Text von Nicolai Reher herunterladen (124 KB)